Weitere Berufe

die eine Pfarrei mit Leben erfüllen

Neben den pastoralen Berufen, deren Einsatzbereich im Prinzip das ganze Bistum ist, gibt es auch Berufe, deren Anstellung direkt über die einzelnen Pfarreien läuft. Arbeitgeber ist dabei die jeweilige Kirchenstiftung. Während in kleineren Pfarreien, die entsprechenden Tätigkeiten oft von Ehrenamtlichen übernommen werden, ist es in größeren Pfarreien oder Pfarreiengemeinschaften notwendig, diese Stellen mit hauptamtlich geschultem Personal zu besetzen.

Kirchenmusiker/in

Weitere Informationen:

www.hfkm-regensburg.de

Ansprechparnterin:

Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik
Andreasstraße 9
93059 Regensburg
Tel.: 0941 8300914
E-Mail: info@hfkm-regensburg.de

"Wer singt, der betet doppelt", hat der hl. Augustinus gesagt. Musik und Glaube gehören eng zusammen. Musik ist aus den Gottesdiensten und dem Leben der Kirche nicht wegzudenken. Die erste Berufung des Menschen besteht darin, seinen Schöpfer zu loben. So nehmen die Kirchenmusiker einen wichtigen Dienst in den Gemeinden wahr.

Die Kirchenmusikerin, der Kirchenmusiker,
• ist verantwortlich für den Gemeindegesang in der Pfarrei
• spielt die Orgel bei liturgischen Feiern (Eucharistiefeier, Beerdigungen, Hochzeiten)
• leitet die Chorarbeit und Musikerziehung (Aufbau und Leitung von Chorgruppen in den verschiedenen Altersstufen)
• organisiert und gestaltet geistliche Konzerte
• arbeitet mit Kolleginnen und Kollegen zur Förderung der Kirchenmusik zusammen

Zugangswege

Erforderlicher Schulabschluss:
allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Weitere Voraussetzung: Eignungsprüfung
Der Antrag für die Zulassung zu einer Eignungsprüfung für Bachelor- oder Masterstudiengänge muss bis 31. Januar (Studienbeginn im Sommersemester) oder bis 30. April (Studienbeginn im Wintersemester) an der HfKM eingehen. Anmeldeformulare sind auf der Homepage der HfKM zu finden.

Die hauptberuflichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker erwerben ihre Kompetenz durch das Studium an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik (HfKM) in Regensburg.

Bachelor-Studiengänge, 8 Semester
• Kirchenmusik
• Dirigieren/Chorleitung
• Orgel oder Cembalo
• Instrumentalpädagogik (Orgel, Cembalo, Klavier, Violine, Viola, Violoncello, Querflöte und Blockflöte)
• Gesangspädagogik
An den Bachelorstudiengang kann zur Vertiefung ein Masterstudiengang angeschlossen werden.

Master-Studiengänge, 4 Semester
• Kirchenmusik
• Dirigieren/Chorleitung
• Orgel, Orgelimprovisation, Cembalo
• Musikpädagogik mit künstlerischem Kernfach (Orgel, Orgelimprovisation, Cembalo, Klavier und Gesang)
• Musiktheorie/Kirchenmusikalische Komposition
 

Einsatzorte

Der Kirchenmusiker, die Kirchenmusikerin ist in einer oder mehreren Pfarreien tätig.

Mesner/in

Weitere Informationen:

Mesnerschule München und Freising
www.sueddeutsche-mesner.de
 

Ansprechpartner:

Diözesanverband der Mesner
Robert Feigl
Domgarten 2
93047 Regensburg
Tel.:  0941 5971670
E-Mail: robert.feigl@bistum-regensburg.de
 

Wie kaum ein anderer Dienst ist der Mesner mit der Kirche und dem Gottesdienst verbunden, Der Gottesdienst ist ja der Höhepunkt des kirchlichen Tuns, und zugleich die Quelle, aus der die Christen ihre Kraft schöpfen. Deshalb gehört die Pfarrkirche als Ort der Liturgiefeier zur wichtigsten Einrichtung einer Pfarrgemeinde. Dem Gottesdienst und dem Kirchenbau ist die Aufgabe des Mesners zugeordnet.
Durch ihre vielfältigen Dienste tragen die Mesner wesentlich zur Organisation und zur Lebendigkeit einer Pfarrgemeinde bei. Die Mesner sind mit ganzem Herzen der Kirche verbunden. Daher versuchen sie ganz aus dem Glauben zu leben. In vielen Belangen der Kirche vermitteln sie zwischen der Gemeinde und dem Pfarrer.

Voraussetzungen:

  • positive Einstellung zu Glaube und Kirche
  • Freude am liturgisch-sakramentalen Dienst
  • liturgische Kenntnisse
  • Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Verschwiegenheit
  • nach Möglichkeit handwerkliche Fähigkeiten

Ausbildung:

Die Diözesen bieten in verschiedener Form Lehrgänge mit abschließender Prüfung, Kurse und Fortbildungsveranstaltungen an. In den bayerischen Diözesen ist die Teilnahme am Grundkurs der überdiözesanen Mesnerschule München und Freising für verbindlich erklärt worden. Mit Ausnahme größerer Kirchen oder Gemeinden wird der Dienst des Mesners nebenamtlich oder als Teilzeitstelle ausgeübt.

Tätigkeitsbereich:

Mitwirkung bei der Vorbereitung und Gestaltung von Gottesdiensten (Bereitlegung der liturgischen Gewänder, Bücher und Geräte; Bereitung es Altares und Chorraumes ...).

  • Assistenz bei der Spendung von Sakramenten, Weihungen und Segnungen.
  • Einführung und Begleitung der Ministranten.
  • Verwaltung und Abrechnung von Stipendien und Stolarien.
  • Pflege und Überwachung des Gotteshauses und seiner Einrichtungen: Reinigung und Kirchenschmuck, Wartungsdienste (Orgel, Heizung, Glocken usw.).
  • bisweilen Kirchenführung.
Pfarrsekretär/in

Weitere Informationen:

Berufsverband der Pfarrsekretärinnen

 

Ansprechpartnerin:

Pfarrsekretärin
Gabriele Ludwig
Ludwig-Raith-Weg 2
93092 Barbing
Tel: 0176 83021770
 

Der Beruf "Pfarrsekretärin" ist kein Lehrberuf; d. h., es keine eigene Ausbildung speziell für die Tätigkeit im Pfarrbüro. Voraussetzungen sind in der Regel eine solide Schulausbildung und eine abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf, der der Tätigkeit im Pfarrbüro verwandt ist.

In den Tätigkeitsbereich fallen:

  • Erledigung des pfarramtlichen Schriftverkehrs
  • Führung der pfarramtlichen Bücher
  • Telefondienst und Publikumsverkehr
  • Entgegennahme von Wünschen und Rückmeldungen aus der Pfarrgemeinde
  • Entgegennahme von Messstipendien und Anmeldungen von Taufen, Trauungen und Beerdigungen
  • Organisatorische Mithilfe bei pfarrlichen Veranstaltungen
  • Erstkontakt und persönliches Gespräche mit Besuchern im Pfarrbüro
  • ...

Freie Stellen werden von den jeweiligen Pfarrämtern ausgeschrieben und vergeben.

Pfarrhausfrau

Ansprechpartnerin:

Dr. Mary Anne Eder M.A.
St. Kassiansplatz 4
93047 Regensburg
Tel. 0941 20909592
E-Mail: mary-anne.eder@gmx.de

Eine Pfarrhausfrau ist die Privatangestellte eines Pfarrers, die ihm in erster Linie den Haushalt führt, sich also um seinen persönlichen Lebens- und Wohnbereich kümmert.

Der Beruf der Pfarrhausfrau ist nicht nur mit dem Leben des Seelsorgers (und anderer im Pfarrhof lebender Menschen), sondern auch mit dem Geschehen in der Pfarrgemeinde eng verbunden. Ihre Arbeit ist daher sowohl für die Atmosphäre im Pfarrhaus als auch für das Leben der Pfarrgemeinde von großer Bedeutung. Der Beruf ist deshalb ein echter kirchlicher Dienst, auch wenn er sich auf die Tätigkeit im Haushalt beschränkt. Darüber hinaus ist für die Pfarrhaushälterin heute, bei entsprechender Ausbildung, die Möglichkeit für ausdrückliche pastorale Dienste gegeben, und viele Pfarrhaushälterinnen leisten auch tatsächlich verschiedene solche Dienste.

Allgemein verbindlichen Vorschriften für diesen Beruf gibt es nicht. Dennoch ist ein hohes Maß an persönlicher, sozialer Reife wichtig ebenso wie praktische Erfahrung in der Haushaltsführung und die Fähigkeit eine gastfreundschaftliche, freundliche Atmosphäre zu schaffen.

Aktuelles
Neue Homepage • Einkehrtage finden wieder statt