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pwblogo 3f"Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter in seinen Weinberg zu senden!"

 

Die „Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche“, früher auch genannt „Päpstliches Werk für geistliche Berufe“ – abgekürzt „PWB“ - ist eine Gemeinschaft von Beterinnen und Betern, die das Anliegen eint, für Berufungen in der Kirche und für die Kirche zu beten.

 

In über 350 Pfarreien des Bistums Regensburg finden sich örtliche Gebetsgruppen dieser Gemeinschaft. Betreut werden Sie von über 500 ehrenamtlichen Förderinnen und Förderern und von der Abteilung für Berufungspastoral des Bistums Regensburg. Die Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche
war von ihrer Struktur her ursprünglich ein eingetragener Verein und ist nun eine Einrichtung päpstlichen Rechts und international. Mit über 30.000 Mitgliedern in der Diözese Regensburg ist unsere Gebetsgemeinschaft die mitgliederstärkste im deutschsprachigen Raum.


Den Ruf Gottes zu hören und ihm zu folgen, ist in unseren Tagen nicht einfach und braucht von daher nicht nur die Hilfe und Unterstützung einiger weniger Spezialisten und Betroffener, sondern den Rückhalt der Kirche als Ganzes, die im beständigen Gebet die Berufung derer mitträgt, die Gott als Diener und Dienerinnen für sie bestellt hat und bestellen willen. Diesen Rückhalt zu geben, hat sich die Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche zur Aufgabe gemacht.

 

Aufgaben

"Glaube ist nicht immer einfach. Aber ich bin mir sicher, dass unser Gebet zweifelnden Menschen helfen kann."
Da die Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche weder ein Verband noch ein Verein ist, entfallen viele „klassische“ Aufgaben, wie sie ein Vereinsmitglied normalerweise hat. Es gibt keine Jahreshauptversammlungen zu besuchen, keine Vorstandsämter zu wählen, keine Mitgliedsbeiträge zu entrichten, keine Satzung zu kennen.
Das, was die Gebetsgemeinschaft eint, ist schlicht und ergreifend das gemeinsame Gebetsanliegen: Das Gebet für Berufe der Kirche. Die Erste Aufgabe ist also eigentlich eine sehr persönliche: Persönlich um Berufungen beten, um gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Weinberg des Herrn. Über dieses persönliche Gebet hinaus, wäre es schön und auch für sich selbst erbaulich, auch Formen des gemeinsamen Gebets um Berufungen zu unterstützen und sich so auch im Leben der Gemeinde für eine gute Atmosphäre des Gebets um Berufungen stark machen. Letztlich liegt es auch noch im eigenen Ermessen, ob und wie stark man die Priesterausbildung in unserem Bistum finanziell fördern und unterstützen kann und möchte. Diese drei Bereiche sind die Kernaufgaben eines Mitglieds unserer Gebetsgemeinschaft.

Persönliches Gebet

Die erste und wichtigste Aufgabe, die man in der Gebetsgemeinschaft übernimmt, ist es, persönlich im Anliegen um Berufungen zu beten. Damit folgen wir dem direkten Auftrag Jesu „Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter in seinen Weinberg zu senden!“ (Lk 10,2) Mit anderen Worten:

> Schließen Sie die Bitte um Berufungen und das Gebet für die Berufenen in ihr alltägliches Gebet ein.

> Bitten Sie Gott, dass er das Feuer seines Geistes in vielen Menschen erweckt, und dass diese bereit sind, sich von Gott zu einem Dienst inder Kirche rufen zu lassen.

> Bitten Sie um gute Priester genauso wie um überzeugte Religionslehrerinnen, um leidenschaftliche Ordenschristen ebenso wie um tatkräftige Pastoral- und Gemeindereferenten, um fleißige Mesner ebenso wie um engagierte Erzieherinnen…

Für das persönliches Gebet bietet die Abteilung für Berufungspastoral eine Vielzahl an Hilfen. Auch über die Förderin/den Förderer der Pfarrei wird man einfach und unkompliziert unterstützt und für die eigene Form des persönlichen Gebets die richtige Hilfe finden. Das kann ein Gebetsbuch sein, eine Berufungskerze, ein Rosenkranzoder eine Handyapp. Der Vielfalt des Gebets um Berufungen sind keine Grenzen gesetzt.

Gemeinsames Gebet

In den einzelnen Gruppen der Gebetsgemeinschaft gibt es verschiedene Formen des gemeinsamen Gebets um Berufungen. Die häufigsten sind im folgenden genannt.

> Jeder Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag (1.Freitag im Monat) ist dem Gebet um geistliche Berufe gewidmet. Häufig finden an diesem Tag (oder in desen Umfeld) in den Pfarreien besondere Gottesdienste oder Andachten statt.

> Auch das Rosenkranzgebet findet sich noch in vielen Pfarreien unseres Bistums. Man trifft sich beispielsweise vor der Vorabendmesse zum gemeinsamen Gebet. Dieser Rosenkranz wird gern (einmal im Monat oder öfter) im Anliegen um geistliche Berufe gebetet.

> In manchen Pfarreien wird auch die eucharistische Anbetung im Anliegen um geistliche Berufe gepflegt, häufig in Form der eucharistischen Andacht.

> Die Abteilung für Berufungspastoral bietet auch eine Vielzahl von Einkehrtagen und Exerzitien für die Beterinnen und Beter der Gemeinschaft an. Diese sind im Terminkalender zu finden.

Finanzielle Unterstützung

Im Gegensatz zu Vereinsmitgliedern müssen die Mitglieder der Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche keine festgelegten Mitgliedsbeiträge entrichten. Jede/r kann selbst entscheiden, ob sie/er etwas geben möchte, und wenn ja, wie viel.
Der Spendenerlös fließt vollumfänglich in die direkte Unterstützung von Priesteramtskandidaten, die sich ohne finanzielle Hilfe kein Theologiestudium leisten könnten. Man kann die Spenden entweder an die Förderin / den Förderer der eigenen Pfarrei weitergeben, zum Beispiel im Rahmen von Gebetstreffen. Diese Spenden werden dann gesammelt an die Abteilung Berufungspastoral weitergeleitet, die im Bistum die Finanzen der Gebetsgemeinschaft verwaltet.

Oder man überweist die Spende direkt auf das Konto der Gebetsgemeinschaft:
Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche
Liga Bank Regensburg
IBAN: DE84 7509 0300 0001 1006 29
BIC: GENODEF1M05

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